Der Beginn
Am 15. April 2026 trafen sich 24 Vertreterinnen und Vertreter aus der Bäderbranche zur 73. Sitzung des Bäderarbeitskreises Süd-Ost Niedersachsen. Gastgeber war Christoph van Bebber, der die Teilnehmenden in die schöne Ith Sole Therme Salzhemmendorf eingeladen hatte.
Im Mittelpunkt des Treffens stand ein wichtiger Schritt für die zukünftige Zusammenarbeit der niedersächsischen Bäder: Die Teilnehmenden beschlossen einstimmig die Neuaufstellung des bisherigen Bäderarbeitskreises. Künftig trägt der Zusammenschluss den Namen Interessengemeinschaft Niedersächsischer Bäder, kurz IGNB.
Die IGNB vereint kommunale und privat betriebene Schwimmbäder in Niedersachsen. Ziel ist es, die fachliche Expertise der Betreiberinnen und Betreiber zu bündeln und diese gezielt in den Dialog mit Politik und Verwaltung einzubringen.
Denn die Herausforderungen der Bäderlandschaft sind groß: Sanierungsstau, der Erhalt der Schwimmfähigkeit, Fachkräftemangel und eine langfristig tragfähige Finanzierung beschäftigen viele Badbetreiber gleichermaßen. Genau hier möchte die IGNB ansetzen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln.
Im Zuge der Neuaufstellung wurde zudem ein Steuerungsgremium gebildet, das die weitere Ausrichtung und Arbeit der Interessengemeinschaft koordinieren soll.
Mit der Interessengemeinschaft Niedersächsischer Bäder entsteht damit eine starke gemeinsame Stimme für die Bäder in Niedersachsen. Der Schulterschluss von kommunalen und privaten Betreibern soll dazu beitragen, die Bedeutung der Bäder für Bildung, Gesundheit, Freizeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt noch sichtbarer zu machen.
(v.l.n.r.: Andreas Ebert, Oldenburg; Kerstin Klotz, Stadthagen; Markus Tippelt, Langenhagen; Christoph van Bebber, Salzhemmendorf; Dirk Günther; Lüneburg, Peter Goldammer, Hildesheim)
